| Meisterschaftsspiel FC Aarburg 1 - FCS 1 |
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Erstes Spiel…. Nach einer guten Vorbereitungszeit, die vor allem mit Schwitzen und Rennen verbracht wurde, war es endlich so weit. Die Meisterschaft der ersten Mannschaft begann am Samstag, 28. August auf dem Spielfeld des FC Aarburg. Manchmal verlaufen die Geschichten leider nicht wie gewünscht. Der FCS 1 hat am letzten Samstag, beim ersten Meisterschaftsspiel, eine erste Negativzeile geschrieben, die eigentlich trotz des Selbstbewusstseins, klar und vor allem verdient war. Der Gegner war technisch offensichtlich nicht überragend, doch konditionell, taktisch und willensmässig waren sie uns überaus überlegen. Die Jungs aus Aarburg haben uns gezeigt, wo die Messlatte angesetzt ist. Nur gute Technik bringt uns nirgends, wenn Wille und Kopf nicht mitspielen. Ab der ersten Minute haben die Aarburger Druck ausgeübt, das Mittelfeld rannte in der ersten Phase des Spiels völlig orientierungslos nach vorne und zurück, die Verteidigung musste dem Ball und dem Gegner vor allem immer hinter her rennen und der Sturm konnte nur eine einzige gefährliche Torchance registrieren. Sinan Cizenoglu ist in dieser Phase der Saison in guter Form, dies zur Freude der Schinznacher, ansonsten hätten wir in den ersten 20 Minuten bereits 3:0 im Rückstand sein können, doch Sinan hielt das Tor sauber. Plötzlich aber entgegen dem Spielverlauf, nach einem sensationellen Seitenwechsel von Pedja Djordevic, schenkte uns unser Captain Cosimo Longo ein Traumtor. Er schoss den Ball aus direkter Abnahme ins lange Eck und der Goali hatte keine Chance, 0:1 für die Schinznacher. Die Aarburger schienen von diesem Tor nicht beeindruckt zu sein und marschierten im gleichen Tempo weiter, bis sie kurz vor der Pause den Ausgleichstreffer fanden. Die Jungs um Kenan Cizenoglu hatten über die ganze erste Halbzeit taktisch grosse Mühe und die Schnelligkeit des Gegners war nicht unwesentlich dabei. In der zweiten Halbzeit wurde gewechselt und die Musik schien geändert zu sein. In den ersten 20 Minuten übernahmen die Schinznacher das Spiel klar in die Hand und erzeugten gute bis sehr gute Torchancen. Doch in der 2. Halbzeit, ebenfalls entgegen dem Spielverlauf, waren es die Aarburger, die das 2:1 signierten. Die Schinznacher schienen ein wenig betrübt zu sein, doch nicht allzu fest, denn die Aarburger hatten doch wesentlich abgegeben. Das Team, mit nun 4 Stürmern erkämpfte sich gute Chancen, die aber nicht realisiert wurden. Wie es aber im Fussball ist, wenn man die Tore nicht schiesst, dann bekommt man sie. Die Mannschaft war im Offensiv-Drang, da sie am Ausgleich glaubte, doch leider kam es anders. Das 3:1 fiel und die letzten Hoffnungen der Schinznacher waren zerstört. Doch die Hoffnung stirbt angeblich nie und das bewies Gianni Guzzo, der in den letzten Minuten das 3:2 erzielte. Es reichte noch für eine letzte Chance, die Danijel Damjanovic leider nicht auswertete. Der Schlusspfiff beendete eine sehr nervöse Partie, welche durch harte Zweikämpfe gezeichnet war. Leider musste Naim Dakaj verletzungsbedingt ins Spital befördert werden, da er ein Platzwunde im Gesicht erlitten hat. Wir wünschen ihm eine prompte Genesung. Eine Niederlage ist nicht immer ein schlechtes Zeichen. Wir müssen aus unseren Fehlern lernen und das Positive herausziehen. Eine Mannschaft zeichnet sich vor allem nach den Niederlagen aus. Duschen und verschwinden nach den Spielen ist kein Zeichen von Kollegialität sondern mehr eine Form von Gleichgültigkeit und schlechten Manieren. Diese Mannschaft wurde aus einem klaren Konzept gegründet und das Verhalten diverser Spieler, passt nicht in diese Logik hinein. Wir bitten daher alle Spieler, sich ab sofort ans Team-Leben zu beteiligen, die Hauptakteure in einem Team sind immer noch die Spieler, nicht der Trainer und auch nicht der Vorstand. Telegramm: Sinan Cizenolgu, Gabriele Matranga, Toni Gumina, Dragisa Milovanovic, Naim Dakaj, Federico Di Nicola, Carmine Manolio, Pedja Djordjevic, Cosimo Longo, Danijel Damjanovic, Erkan Tunay Ersatz: Nicola Manolio, Nrec Nikolla, Önder Cangalgil, Gianni Guzzo, Burak Akyol, Alessandro Farinacci, Orlando Pratas 30.09.2010 / Nicola Manolio |
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